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Freie Bildungsmaterialien (OER) sind für alle frei nutzbar

Mit dem Internet ist das Angebot an Bildungsmöglichkeiten stark gewachsen. Interaktive Lehr- und Lernkonzepte auch jenseits des Klassenraumes werden so möglich. Das dadurch erweiterte Potential verschiedenster Bildungsmaterialien wird derzeit noch lange nicht ausgeschöpft. Vor allem ist die (Weiter-)Verwendung der meisten Materialien in der Schule, in der Aus- und Weiterbildung, in der Erwachsenenbildung sowie im Studium durch das Urheberrecht stark reglementiert. Ganz besonders gilt dies für Materialien, die speziell für den Unterrichtsgebrauch an Schulen bestimmt aber nicht ausdrücklich für eine Bearbeitung freigegeben sind. Freie Bildungsmaterialien sind hingegen ausdrücklich für die freie Nutzung und Anpassung gedacht, entsprechend für eine Nutzung durch die Allgemeinheit lizenziert und damit auch lizenzkostenfrei nutzbar.

Open Educational Resources (OER) sind freie Bildungsmaterialien, d. h. Lehr- und Lernmaterialien, die frei zugänglich sind und dank entsprechender Lizenzierung (oder weil sie gemeinfrei sind) ohne zusätzliche Erlaubnis bearbeitet, weiterentwickelt und weitergegeben werden dürfen[1]. Wir stützen uns hierbei auf die detaillierte und weithin anerkannte OER-Definition der UNESCO[2], zuletzt bestätigt auf dem OER-Weltkongress 2012 in Paris. Open Educational Resources sind dort definiert als “Lehr-, Lern- und Forschungsressourcen in Form jeden Mediums, digital oder anderweitig, die gemeinfrei sind oder unter einer offenen Lizenz veröffentlicht wurden, welche den kostenlosen Zugang, sowie die kostenlose Nutzung, Bearbeitung und Weiterverbreitung durch Andere ohne oder mit geringfügigen Einschränkungen[3] erlaubt. Das Prinzip der offenen Lizenzierung bewegt sich innerhalb des bestehenden Rahmens des Urheberrechts, wie er durch einschlägige internationale Abkommen festgelegt ist, und respektiert die Urheberschaft an einem Werk.”

Unter einer offenen Lizenz[4] wird dabei üblicherweise eine an die Allgemeinheit gerichtete Erlaubnis verstanden, Werke zu nutzen, zu verändern und weiterzuverbreiten. Durch eine solche Lizenz werden entscheidende rechtliche Vorbehalte beseitigt, die ansonsten einer Nutzung und Bearbeitung der Bildungsmaterialien entgegen stehen würden. Das volle Potenzial offener Lizenzen wird nur erreicht, wenn sie international standardisiert und dadurch wiedererkennbar sind. Die so lizenzierten Bildungsmaterialien werden dadurch miteinander kombinierbar.

Um einen freien Zugang zu OER zu gewährleisten, betrachten wir zudem die Verwendung freier und offener Technologien, namentlich Offener Standards[5] und Freier Software bei Erstellung und Verbreitung digitaler OER als unabdingbar. Digitale OER müssen in mindestens einem offenen Dateiformat verfügbar sein, selbst wenn sie daneben auch in proprietären Formaten vorliegen. Nur offene Formate und Programme können auf technischer Ebene eine ungehinderte und plattformunabhängige Verwend- und Bearbeitbarkeit von OER garantieren. Software, die selbst OER sein oder zur Bereitstellung und Verwendung von OER entwickelt und eingesetzt werden soll, muss entsprechend als Freie Software bzw. Open Source-Software lizenziert sein[6].

Aktuelles

Wir haben noch Gutscheine der Bildungsprämie.

Beachten Sie, die Gutscheine sind nach Ausstellung 6 Monate gültig - Wenn Sie also 2019 sich weiterbildungsmäßig pushen wollen, und zwei verschiedene Weiterbildungen machen wollen - z.B. a) einen Kurs für Fußpflege, b) einen Kurs für Handpflege - oder an einer Volkshochschule a) Selbstorganisation (auch kombiniert mehrer Angebote) und b) Libre-Office ... & HomePage-Gestaltung usw.

dann könnten Sie dieses Jahr noch einen Gutschein holen, und im nächsten Jahr 2019 noch einen für den zweiten, unabhängigen Kurs -also in der ersten Jahreshälfte 2019 zusammen max. 1.000 € Förderung realisieren! 

Die Richtlinien zum Bezug der Gutscheine sind wieder viel offener! Checken Sie die neuen Möglichkeiten, rufen Sie an, Vieles klären wir telefonisch ...

-> weitere Info im Menü hier links -> Die Bildungsprämie ....


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