Heilpädagogik





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Zusammenfassung Im deutschen Schulsystem gibt es zwei Orte für Menschen, die seit einigen Jahrzehnten als ŽMenschen mit Behinderungen`, kurz als ŽBehinderte` bezeichnet werden. --- Das sind einmal die Sonderschulen für neun Gruppen: Blinde, Gehörlose, Körperbehinderte usw. Um sie nicht nur zu separieren, sondern ihre gesellschaftliche Integration zu verbessern, sind seit einigen Jahren in allen Bundesländern an den ŽRegelschulen` sogenannte kooperierende oder Žintegrative Maßnahmen` eingerichtet. Durch die die, wie es jetzt heißt, Žsonderpädagogisch Förderbedürftigen` ihre notwendige ŽFörderung` durch Sonderpädagogen erhalten sollen. International aber gibt es andere Konzepte. Es wird auf special needs und special education verzichtet. --- Es ist an Stelle des Konzeptes der Integration das der inclusion getreten, übersetzbar als Einbezug. Jede Schule und jede Pädagogik (education) kann und sollte in der Lage sein, jedem Schüler in seiner Besonderheit und seinen persönlichen Lebens- und Lernmöglichkeit und –schwierigkeiten individuell spezifisches Lernen in einer Lebens- und Arbeitsgemeinschaft zu ermöglichen. Das ist die Aufgabe jeder Pädagogik und Schule. In dem Beitrag wird diese neue internationale Sicht (UNESCO und UNO) beschrieben und begründet. Und es werden Behinderungen beschrieben, die diesem Konzept in Deutschland entgegenstehen.