0. Einfuehrung



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ŽLernen und Erziehung verstehen` wollen oder sollen, wie der Titel nahelegt, dazu braucht es doch kein neues Buch. Das weiss doch schon Žjeder`, was damit angesagt ist. Wiederum könnten andere einwenden: Das ist ein unmögliches Vorhaben, wenn versucht werden sollte, das Verständnis vorzustellen und dann auch noch zu beanspruchen, es sei das gültige und müsste von den Lesern übernommen werden.

Es erscheint mir wichtig, an Žalte Einsichten` zu erinnern und Žneue` vorzustellen. Ich erhoffe dadurch, dass alle Pädagogen und alle an unserer Schule Interessierte für kritische Orientierung und konstruktives Engagement Material zur Verfügung erhalten, um sich und ihre Situation besser zu verstehen, aber auch erkennen, welche konkreten Veränderungen wünschbar sind und welche Möglichkeiten sie selbst haben.

„Fragen über Fragen Soviel scheint zunächst klar: Erziehung soll im Individuellen wie auch im Sozialen Wirkungen hervorbringen und das tut sie auch. Sobald man jedoch weiterfragt, wie und wodurch sie wirkt, welche Effekte sie hervorbringt, welches die Bedingungen ihrer Wirksamkeit sind und nach welchen Regeln sich erwünschte und unerwünschte Resultate verteilen, dann verliert man sich im Labyrinth der die unterschiedlichsten Theorien und Erfahrungsberichte beherbergenden Bibliotheken. Resigniert man nicht angesichts dieser ungeheuren Wucherung des pädagogischen Diskurses und zieht man sich nicht auf das bisher erlangte Wissen zurück, das mitsamt seinen impliziten Vorurteilen die Erfahrung strukturiert, dann gewahrt man zunächst eine Ordnung der theoretischen und methodischen Positionen, Standpunkte und Ansätze, die sich gegenseitig kommentieren, kritisieren und abgrenzen. Nach Michel Foucault wird diese Ordnung durch interne Kontrollmechanismen systematisiert, die befolgt werden müssen, sofern man gehört und verstanden werden will. Man muß sich einer Position (Doktrin) unterwerfen, wenn man sie vertreten will; man muß der Gruppe der Pädagogen (Diskursgesellschaft) angehören, die als Experten einen bestimmten Diskurs sich angeeignet haben; man muß Ritualen entsprechen, spezifische Qualifikationen haben und bestimmte Wirkungen erzielen. Diesen Prinzipien, die eine bestimmte Gruppe dazu autorisiert zu sprechen, entsprechen andere, die eher die inhaltliche Seite betreffen und die Identität des Fachs und des Gegenstandes herstellen herstellen. Der Kommentar als endlose Wiederholung desselben im neuen Gewand; der Autor, der unter der Form des Ich einem Text seine Einheit gibt; die Dis-ziplin, die als Ensemble von Themen, Methoden und als wahr geltender Sätze (Paradigmen) ein System von Regeln, Definitionen, Techniken und Instrumenten umfaßt, die bestimmen, ob man im anerkannten Raum des Wahren spricht oder nicht. Ereignisse und Zufälle, die nicht dieser „diskursiven Polizei“ gehorchend formuliert sind, werden nicht wahrgenommen, bleiben draußen, damit sie nicht stören. Sie werden ausgegrenzt, die von ihnen ausgehenden Gefahren werden gesellschaftlich kontrolliert, organisiert und kanalisiert durch das Verbot, die Grenzziehung zwischen Wahnsinn und Vernunft und dem Gegensatz zwischen Wahrem und Falschem, dem Willen zur Wahrheit.“ Klaus-Michael Wimmer: Der Andere und die Sprache, Berlin 1988, 248

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