Buch 2001: Wirklichkeit als Dialog

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Der Titel knüpft an Martin Buber an. Er hat dialogische Wirklichkeiten zwischen Menschen und "im Leben mit der Natur" (1923) beschrieben. Das wird als universale Erfahrung durch Beobachtungen von Pädagogen, Psychologen, Philosophen und Physikern in vielen Lebensbereichen aufgezeigt. Diese werden beschrieben, interpretiert und verständlich gemacht. Daraus ergeben sich neue Sichtweisen: Die Dinge der Welt können Menschen ansprechen. Wahrnehmung ist kein rezeptiver Akt. Lernen und das Lösen von Aufgaben können nicht mehr angemessen verstanden werden als rationale Akte eines von der Welt getrennten Subjektes. Jeder Mensch lebt auch im dialogischen Teilsein. Er ist auf Zugehörigkeit angewiesen. Verantwortliches Leben geschieht im Wahrnehmen situativer Aufgaben. Diese Einsichten werden an Beispielen vermittelt. Das Anliegen zielt darauf, durch entsprechendes Wahrnehmen der "dialogischen Wirklichkeit" das Leben der Mitmenschen zu verbessern und die Natur nachhaltig zu erhalten.