Einsichten über Sprache: bedeutsam für Religionspädagogik




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ŽSprache‘: Individuelle und Žgemeinsame‘ Lebenswirklichkeit Das ist der Text eines Kongreßvortrages (1994) der grundlegende Einsichten für Sprachheilpädagogen bereitstellen sollte.Ich plaziere ihn hier auch für Religionspädagogen, weil deren Konzepte an bestimmte Verständnisse von Sprache gebunden sind. Ich zeige Sprachphänomene, die in der ŽSprachheil‘-, der ŽSonder‘- , der Religions- und der Pädagogik allgemein wenig Beachtung gefunden haben. Das sind: Begrenzte Möglichkeiten hochsprachlicher Diskurse. ŽVerstehen` bedeutet, individuelle Vorerfahrungen aktualisieren und zur persönlichen Auseinandersetzung gefordert zu sein. Die These „Jeder spricht und versteht individuell spezifisch“ ist (nicht nur in der Pädagogik noch) umzusetzen.-Unterschiedliches Sprachverhalten ist durch die Sprachsituationen bedingt. Mit den erst bei den Griechen Žentwickelten` Nomen, Verben und der Satzstruktur „Subjekt-Prädikat-Objekt“ gibt es nur begrenzte Möglichkeiten, Wirklichkeiten zu erfassen. Teilnehmen und die Beziehung zum Ich sind unerlässliche Bedingungen für Sprache, Sprechen und Verstehen. Es findet immer „Unbewusstes Lernen“ statt, das unser Verhalten, Handeln, Fühlen und Vorstellen entscheiden mitbestimmt. Wir müssen uns als ŽSubjekte der Sprache` neu verstehen. Es ist ein Trugschluss anzunehmen, dass ein Wort nur eine Bedeutung hat.Sprechen und Denken findet bei existentieller Herausforderung statt.