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Sozio-kulturelle Benachteiligung pädagogisch verstehen




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Ernst Begemann: Sozio-kulturelle Benachteiligung pädagogisch verstehen“, in: Die neue Sonderschule, Heft 3, 2002, S. 191-216.

Der Text ist eine Antwort auf die neuerliche Herausforderung von Kanter und wohl auch von Bleidick (Blitzlicht) in Heft 1 Die neue Sonderschule, Luchterhand Verlag.

Die Vorwürfe, die ich z.T. als Fortsetzung der (bewussten) Missdeutungen der Žsozio-kulturellen Benachteiligung` seit 1968 und wohl auch als strategische ŽFeststellungen` verstehen kann, entlasten die anderen Sonderpädagogen davon, wenn sie denn stimmen sollten, dass sie diesen Sachverhalt nie ernsthaft zum Thema ihrer Sonderpädagogik gemacht haben. So wurde das Verständnis in Deutschland dominant, das bis heute von den meisten als Paradigma angenommen wird und sich mit den Stichworten: Schwachsinn, Intelligenzschwäche, Schwachbegabung, Lernbehinderung, Beeinträchtigung des Lernens verbindet.

Die Vorwürfe lauten (vgl. Heft 1, 2002, Die neue Sonderschule): Soziologisch, - monokausal, -ŽLernbehinderte` kämen aus der Unterschicht, obwohl die meisten Unterschichtkinder doch in anderen und nicht in der Sonderschulen wären. Die Darstellung sei sprachlich simpel, vereinfachend, unwissenschaftlich, neu im einleitenden Blitzlicht dann noch: Frucht der 68er, marxistisch, Daten überinterpretierend. Im Aufsatz entlarve ich die ŽMissdeutungen`. Sie beruhen auf falschem Verstehen, verkürzten Zitierungen und Manipulation von Statistiken. Ich habe von Anfang an einen pädagogischen Ansatz ausgeführt. Die sozio-kulturellen Angaben wiesen auf familiäre Bedingungen der Lebenswelt der Kinder hin, in der sie ihre ŽGenese` als Subjekte ihres Lebens leben mussten und in der ihr Lernen als Eigenwelterweiterung in Žsubjektiven Erfahrungsbereichen` individuell spezifisch und doch in Lebensgemeinschaft im Teilsein vollzogen werden musste.

Die Konsequenzen für den Unterricht werden auch von Anfang an aufgezeigt als selbsttätige Einsichtgewinnung. Das Unterrichtskonzept hieß deshalb problemzentriertes Lernen und Klassengemeinschaft, später Individualisierung und Innere Differenzierung. Das Schulkonzept entsprechend: Die Wohnortintegrierte Schule.

Im Aufsatz knüpfe ich an die Žsozialen` immer wieder erhobenen Benachteiligungen des Schulsystems an, die auch durch Pisa erneut erhoben wurden. Mein Ansatz aber beschränkte sich nicht auf diese Feststellungen, sondern begründete und zeigte konkret die Konsequenzen und Forderungen für Unterricht, Schule und Pädagogik.


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